thrive on linkedin – Profiloptimierung

Völlig egal, ob es um einen neuen Job geht, um einen neuen Mitarbeiter, um Kundensuche, Produktverkauf, oder eine Dienstleistung, Linkedin ist auf jeden Fall eine der besten Optionen die wir in nächster Zukunft im B2B und Business-Bereich haben werden. Auf dieser Seite werde ich fortlaufend von meinen Ideen, Strategien und Maßnahmen berichten, die mir geholfen haben, meine Linkedin-Präsenz auszubauen. Ich baue mir hier eine persönliche Präsenz auf, die beschriebenen Maßnahmen zielen also darauf ab. Für Unternehmenspräsenzen mögen andere Regeln gelten.


Mit Sicherheit der erste Schritt ist der Aufbau eines vernünftigen Profiles.


Erstmal ein paar grundsätzliche Überlegungen. Es gibt einerseits Vorgaben z.B. von Linkedin, die für einen hohen SSI (Social Selling Index) sorgen, oder SEO-, oder Keyword-Strategien. Diese Maßnahmen sind aber vielleicht nicht unbedingt dasselbe, was du deinen Profilbesuchern gerne zeigen möchtest, deine Entscheidung. Was ich damit sagen will: Die eine optimale Profileinrichtung gibt es nicht. Ich beschreibe und begründe hier wie und was ich selbst gemacht habe, du musst entscheiden, ob du das genauso machen willst, oder andere Wege gehst. Ich schreibe immer ein paar Überlegungen dazu, du entscheidest, okay?

Insgesamt bin ich ein Freund von Meta-Konzepten. Ein paar grundlegende Gedanken vorzugeben und dann selbst kreativ zu werden, ist mit Sicherheit der erfolgverprechendere Weg als möglichst detaillierte Vorgaben zu bekommen.


ABSICHT – Überleg dir, für wenn du das Profil baust. Auf wen soll es wirken? Suchst du einen Job? …oder Kunden/ Klienten? …oder verkaufst du ein Produkt? …oder bist du selbst das Produkt? Davon hängt ab, wie du dein Profil gestaltest. Du weiß ja: Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler. Richte dein Profil nach deiner Zielgruppe aus.


Gehen wir einfach von oben nach unten dein Profil durch


HEADER – Das Titelbild. Mach auf jeden Fall eines rein. Nicht umsonst heißt es, dass ein Bild mehr sagt als 1000 Wörter. Gerade online sind wir gewohnt visuelle Reize zu verarbeiten. Deine Chance zu glänzen. In meinem Fall easy. Bilder von Auftritten, Beratungen, Vorträgen … in Action eben. Dann noch schwarz-weiß, weil es cooler ist und weil das nicht jeder hat. Imagepflege. Dich selbst in Aktion zu zeigen funktioniert meistens, ansonsten geht auch dein Produkt, das Ergebnis deiner Arbeit, glückliche Kunden … auf keinen Fall: Sonnenuntergänge (außer du beteibst ein Reisebüro), Katzen, Landschaften, sonstiger Kitsch. Du sollst das Profil nicht dekorieren. Nutz die Chande und zeig was du machst, was du kannst, was du erreichst.


FOTO – Headshot. Ein Bild von dir fertig. Passend zur Aussage des Titelbildes und des restlichen Profils. Ich weiß, viele sprechen hier von super-professionellen Headshots. Kommt darauf an würde ich sagen. Für ein C-Level Profil, auf Jobsuche, oder als Repräsentant einer großen Company, auf jeden Fall. Ansonsten soll es zum Rest passen. Ein Handwerksmeister, im Anzug, Kinn aufgestützt, die Rolex blitzt hervor, ernster, nachdenklicher Blick … das ist eher lächerlich,auch wenn es vom Profifotografen kommt. Denk dran, es soll deine Zielgruppe von dir überzeugen. Niemand sonst.


HEADLINE 120 Zeichen um zu sagen wer du bist und was du machst. Wenn du einen Job mit einem fixen Job Title hast, dann gehört der hier rein. Head of Marketing bei …. Fertig. Ansonsten ist das deine erste Spielwiese. Was könnte ein Eyecatcher  für deine Zielgruppe sein? Je nachdem, was du vor hast, kannst du einfach reinschreiben „Experte für …“ oder „ich mache Menschen/ Unternehmen … schlank, erfolgreich, reich…“

Ich persönlich probiere immer ein bisschen rum. Verändere das eine oder andere Wort, mal mit Emojis oder Hashtags mal ohne. Das ist der Vorteil, wenn du keinen fixen Jobtitel hast, du kannst das anpassen. Was du heute cool findest passt irgendwann nicht mehr zu dir, also ändere es.

Trotzdem: Die Headline ist wie die Überschrift in der Tageszeitung, es soll neugierig machen. Ein weiterer Vorteil der Headline: Wenn du Beiträge kommentierst, wird dein Bild + deine Headline angezeigt, jedes Mal. Überleg dir genau, was andere hier sehen sollen.


KONTAKTDATEN – Wenn du nicht ein weltberühmter Rockstar bist, der nicht genervt werden möchte, dann schreib hier deine Kontaktdaten rein. Telefon, Email. Webseite. Was willst du auf einem Social media Portal, wenn du nicht social bist? Deine Zielgruppe soll dich erreichen oder? Nein, das hat nichts mystisches, oder geheimnisvolles und es wirkt auch nicht erfolgreich.


PROFILBESCHREIBUNG – Hier hast du deutlich mehr Platz. Erzähl die Story, die deine Profilbesucher hören sollen. Du kannst hier SEo betreiben, oder auf Keywords optimieren. Meiner Meinung nach, geht es aber in erster Linie darum ein Geschichte zu erzählen, die deine Besucher für dich einnehmen und für dich begeistern. Auch das ist nicht statisch, bastel damit herum, pass es an. Ich finde, dass ist ein kreativer Prozess.


BERUFSERFAHRUNG – Denk wieder an deine Zielgruppe. Das hier ist kein Lebenslauf und auch keine Chronik deines Lebens. Zeig, was relevant ist und was du zeigen möchtest. Vor allem die letzten 5 – 10 Jahre. Das du vor 30 Jahren ein Praktikum beim örtlichen Buchhändler gemachst hast ist irrelevant, wenn der Buchhändler Jeff Besos war, ist es vielleicht doch relevant. Du verstehst die Idee. Alles zusammen soll dein Profil ein Bild erzeugen, eines, dass du kontrollierst. Also erzähl auch hier eine durchgehende, sinnvolle Story.


to be continued

thrive on linkedin – Strategien, Ideen, Maßnahmen

Völlig egal, ob es um einen neuen Job geht, um einen neuen Mitarbeiter, um Kundensuche, Produktverkauf, oder eine Dienstleistung, Linkedin ist auf jeden Fall eine der besten Optionen die wir in nächster Zukunft im B2B und Business-Bereich haben werden. Auf dieser Seite werde ich fortlaufend von meinen Ideen, Strategien und Maßnahmen berichten, die mir geholfen haben, meine Linkedin-Präsenz auszubauen. Ich baue mir hier eine persönliche Präsenz auf, die beschriebenen Maßnahmen zielen also darauf ab. Für Unternehmenspräsenzen mögen andere Regeln gelten.


Dieser Beitrag wird permanent upgedatet, ergänzt und erweitert. Schau also regelmäßig vorbei und nimm die neuesten Ideen, Strategien und Maßnahmen mit, um maximalen Erfolg für deine eigene Präsenz zu erzeugen.
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Mit Sicherheit der erste Schritt ist der Aufbau eines vernünftigen Profiles. Das ist ein komplexer, dynamischer Prozess. Deshalb gibt es dafür einen eigenen Beitrag: HIER (im Entstehen). Sonst würde das hier ein bisschen unübersichtlich werden.


Eine der wichtigsten Kennziffern, meiner Meinung nach, ist Reichweite und Engagement. Viele Kontakte/ Follower sind bedeutungslos, solange sie nicht interagieren. Damit wäre der erste Tipp: Followerkauf oder andere quick-fix Maßnahmen verbieten sich von selbst. Wenn z.B. Instagram-Accounts 50.000 Follower haben, aber pro Bild nur 20 Reaktionen (likes, shares, comments), was sind die dann wert? Genau, gar nichts. Wir machen hier den klassischen Aufbau eines erfolgreichen, persönlichen Profiles.


Eine gute Maßnahme ( in der Regel ein Beitrag. Artikel haben bei Linkedin weniger organische Reichweite) erzeugt Reichweite und Reaktionen. Stand heute (September 2019) habe ich ein bisschen über 1500 Follower. Klingt nicht viel oder? Aber meine Top-Posts (wie der hier) haben über 5500 Views und über 90 Reaktionen. Die anderen Posts sind immer noch bei 2000, 3000 Views und 50/ 60 Reaktionen. Cool oder?


CONTENT – Posten, posten, posten. Um sichtbar zu sein musst du in erster Linie viel Content erzeugen. Natürlich nicht irgendwelchen Mist. Es soll zu deinem Thema, deiner Dienstleistung, deinem Unternhemen passen. Content bedeutet Inhalt. Also poste Dinge, die für ANDERE interessant sein könnten. Für deine Kunden und Follower hauptsächlich. Linkedin ist eine Business-Plattform. Katzenvideos und halbnackte Mädels werden hier nicht so gerne gesehen.


ERSTE ZEILE – Catch me – Linkedin zeigt im Feed nur die ersten drei Zeilen an. Schreib also hier etwas, dass Leser dazu bringt auf „mehr anzeigen“ zu klicken. Was immer gut funktioniert sind die Klassiker: „Wie Sie in 5 Schritten …“ – „How to – Anleitungen…“ – „Fragen stellen…“ oder stell eine Behauptung auf. Wie z.B. in diesem Post, der innerhalb von ein paar Stunden weit über 1000 Views ging.


ZWEITE ZEILE – Neugierig machen. Anlocken Stufe zwei 🙂 Hier kommt etwas hin, was entweder an der richtigen Stelle umgebrochen wird (also nicht sofort lesbar ist) oder auch wieder Lust auf mehr macht. Wie hier zum Beispiel mit: Wie funktioniert’s? Ganz einfach. 


EMOTICONS  Wir befinden uns auf Social Media. Auch wenn es noch so business-lastig ist, ein bisschenFarbe tut gut. Wie weiter oben schon gesagt, keine Katzenvideos, auch keine bunten Bilder mit tiefschürfenden Sinnsprüchen (ab und an ist das okay, aber dafür gibt es andere Kanäle). Also bleiben noch Emoticons um Beiträge farblich zu untermalen. Ich nutze sehr gerne diesen Finger, der nach Rechts zeigt (wie hier auch) das gibt den Beiträgen auch einen gewissen Wiedererkennungswert und kann druchaus sowas wie ein Markenzeichen werden. Gibt ja noch hunderte davon, such dir einen aus.


HASHTAGS ... sind alle Begriffe, die nach dem „#“ Zeichen kommen. Hier gibt es mehrere Dinge zu beachten. Erstens: Linkedin mag Beiträge mit 3 Hashtags am Liebsten, also nicht übertreiben. Zweitens: Hashtags tauchen sogar in der Adresszeile des Beitrages auf und werden von Google indiziert -> das bedeutet dein Beitrag/ Artikel kann auch außerhalb von Linkedin gefunden werden. Die Hauptsache aber, die du bei der Verwendung von Hashtags beachten musst: Sie sind ein Köder. Sie sollen deine Zielgruppe anlocken, speziell diejenigen, die dir noch nicht folgen. Also denk daran: Köder! …und der muss zum Fisch passen, nicht zum Angler. Wenn du also gerade einen Artikel über Personalsuche mit Charme geschrieben hast, dann ist der Hashtag #personalmitcharme nicht so clever. Danach sucht niemand! Die wissen nicht, dass es diesen Hashtag überhaupt gibt. #personal #hr #recruiting ist hier deutlich sinnvoller. Ansonsten sind hashtags beliebt und wirkungsvoll. Du kannst deinen Lieblingshashtags sogar folgen. Ich habe hier #wghacks mal einen angelegt. Klick auf den Link und dann auf Folgen … Voila.


TAGGING Linkedin unterstützt Name-Taggs im Format @-Name. Das bedeutet, dass du nur das @-Zeichen eingeben musst und die ersten Buchstaben deines Kontaktes und du bekommst Profile deiner Kontakte vorgeschlagen, die du dann anklicken kannst. Der Name und diue Verbindung wird eingefügt und der- oder diejenige benachrichtigt, dass du sie getaggt hast. Sehe praktisch, wenn du die Meinung von bestimmten Personen haben willst, oder deren Aufmerksamkeit. Funktioniert sogar, wenn ihr gar nicht connected seid. Z.B. beim Antworten in einem Kommentar. Hier ist ein ausführlicher Beitrag dazu incl. Diskussion verschiedener Standpunkte zum Thema. Gerade wenn du noch nicht soviele Follower hast, ist Tagging einer wirkungsvolle Möglichkeit, deine Reichweite zu erhöhen.


KURATED CONTENT  – Beiträge die du interessant findest zu teilen ist ganz nett. Aber warum nur teilen? Schreib ein bisschen was dazu, worum es im geteilten Beitrag geht, vielleicht kennst du den Verfasser, sag deine Meinung zum Inahlt. Das alles ist „kuratierter Inhalt.“ Eine elegante Möglichkeit, Content von anderen zu verwenden, zu kommentieren und zur Verfügung zustellen.


FOLLOW ME – and thank me later … Wie lässt sich nun die Zahl deiner Follower steigern? Ganz elegant am Schluss deiner Beiträge. Wenn du fleissig hashtags verwendet hast, andere Nutzer getaggt hast und dein Beitrag geliked, kommentiert, oder geteilt wurde, dann lesen jetzt viele mit, die noch gar nicht mit dir verbunden sind. Eine Chance für mehr Follower. Schreib eine Aufforderung dir zu folgen ans Ende deines Beitrages. CTA – Call to action nennt man sowas. Fordere die „Neuen“ auf dir zu folgen. Mach’s ein bisschen witzig, für mehr Wirkung. Ich schreib immer: Follow me … and thank me later … mit ein paar Emojis.


SHARING IS CARING Ein weiterer CTA. Du willst das deine Beiträge geteilt werden? Dann fordere dazu auf. Verbunden mit dem Hinweis, dass Teilen anderen hilft. Das ist zwar einerseits manipulativ, aber es ist auch wahr. Wenn deine Inhalte wertvoll sind, brauchst du hier kein schlechtes Gewissen zu haben. Je mehr das lesen, umso besser nicht wahr? Deshalb ist die nächste Zeile, die du jedem Post hinzufügst: sharing is caring – teile diesen Beitrag weil ….  du verstehst schon


SSI – SOCIAL SELLING INDEX – Duwillst wissen wo du stehst? Dann schau dir mal deinen SSI an. Hier ist der Link.Der SSi wird heiß diskutiert. Du solltest dir vermutlich kein bein ausreißen, um hier immer besser zu werden, andererseits, ein SSI unter 50 ist auch kein gutes Zeichen. Es gibt auch einen sehr erfolgreichen Post mit vielen Tipps und Hinweisen dazu und der Plan ist, diesen Beitrag mittels updates immer wieder neu zu beleben. Hier gehts zum SSI-Beitrag.


STYLE – Agiere mit Stil. Personaler beispielsweise, die einfach nur Stellenausschreibungen posten, ohne irgendwas dazu zu schreiben, nutzen bei weitem nicht die Möglichkeiten. Hier ist ein heiß diskutierter Beitrag dazu. Menschen reagieren einfach nicht auf herzlos gepostete Links zur Webseite. Das ist das online-Pendant zu hingeworfenem Essen. Friss oder lass es, nicht nett.  Ein guter einleitender Satz, eine witzige Bemerkung, ein bisschen Charme und Stil und schon setzt du dich wohltuend von den copy-paste Postern ab.


COMING SOON – HACKS

 


EXTERNE LINKS – …mag Linkedin nicht so gerne. Beiträge, die von der Plattform wegführen werden weniger unterstützt, bekommen weniger organische Reichweite. Die Lösung hier: Den Link in den ersten Kommentar packen und einen Hinweis auf den Link in den Beitragstext Das funktioniert.


sharing is caring – Diesen Post in Deinem Linkedin Account teilen, damit auch anderer von den Inhalten profitieren können.Ich könnte jetzt hier einen einfachen Social-Share-Button einfügen. Aber du kannst das jetzt besser stimmt’s?

Also, bau einen eigenen Beitrag dafür auf Linkedin. Schreib ein paar persönliche Worte dazu, warum deine Kontakte, Freunde, Follower hierher kommen sollen. Überleg‘ dir ein paar passende Hashtags und tagge ein paar Personen, von denen du denkst, sie könnten Nutzen daraus ziehen. Füge dann den Link hierher ein, entweder oben aus der Adresszeile, oder nutze den hier: XXXXXX. Posten. Fertig. Gut gemacht!


Wenn du neu hier bist und selbst auf Linkedin aktiv bist, folge mir einfach auf Linkedin um keinen Beitrag mehr zu verpassen. Klick einfach links auf die Grafik, komm auf mein Linkein-Profil und klick auf „Folgen“ fertig. Schau dir mein Profil an und lerne mich besser kennen. Hier (Klick hier) findest du alle Beiträge, die ich schon veröffentlicht habe:. Ich freue mich darauf, dich in meinem Netzwerk zu haben. Das wird legendär 🙂


 

Was tun bei Lampenfieber?

Lampenfieber ist weit verbreitet, selbst „alte Hasen“ kennen den Effekt bevor sie eine Bühne betreten. Die Tipps und Tricks zur Bekämpfung von Lampenfieber füllen Bücherregale und Blog-Server. Dabei ist das Bekämpfen an sich nicht besonders clever. Jeder weiß, dass es extrem schwer ist Emotionen zu unterdrücken. Besonders wenn noch andere Faktoren hinzu kommen. Ein Auftritt, eine Rede usw. ist schon Stress genug. Jetzt sollst du auch noch das Zittern der Hände unterdrücken, die Stimme irgendwie fest und bestimmt klingen lassen, das flaue Gefühl im Magen irgendwie los werden? Völlig egal, welche Technik zur Anwendung kommt, völlig egal ob es vielleicht sogar funktioniert, es verbraucht wichtige Ressourcen an Energie und Aufmerksamkeit, die auf der Bühne dringend gebraucht werden. Ist es nicht schon herausfordernd genug seinen Auftritt, sein Timing und seine Inhalte im Griff haben zu müssen? Wie sieht die bessere Lösung aus?

Wenn du in einem Fitness-Studio trainierst weißt du vielleicht was ein Pre-Workout-Booster ist. Kraftsportler nehmen die Booster vor einem anstrengenden Training, um ihre Leistungsbereitschaft zu erhöhen. Darin sind meist Substanzen wie Taurin, (viel) Koffein, Beta-Alanin oder Tyrosin. Diese Substanzen sollen den Körper auf Höchstleistungen vorbereiten. Der Herzschlag steigt, der Sportler ist aufgedreht, es entsteht eine Art Tunnelblick, die Hände zittern.

Kommen dir diese Symptome bekannt vor?

Warum nimmst du die Auswirkungen deines Lampenfiebers nicht als „Per-Stage-Booster“?

Fachleute nennen diesen Vorgang „Re-Framing“, dabei gibst du, kurz gesagt, einem Ereignis eine neue Bedeutung und nutzt es zu deinen Gunsten. Aus „Lampenfieber“ wird „Pre-Stage-Booster“.

Die Symptome sind nun nicht mehr Zeichen deiner ängstlichen Aufgeregtheit, sondern Zeichen deiner Bereitschaft dein Bestes zu geben. Lass es einfach zu und freue dich über diesen Mechanismus in dir.

Es hilft dir energetischer, dynamischer und lebendiger zu wirken.

Du spürst wie der Motor in dir anspringt, du spürst es in deinem Magen zuerst, dann kribbelt deine Kopfhaut, deine Hände zittern leicht, dein Herzschlag steigt, du scharrst mit den Hufen, wann geht es endlich los? … du bist bereit!

Neuer Vortrag: Kämpfen.Meditieren.Leben – Alte Weisheiten und neue Welten

neuer Vortrag kaempfen meditieren lebenMeine seit über 40 Jahren andauernde Leidenschaft und Hinwendung zu asiatischen Kampfkünsten und Philosophien habe ich bisher mehr oder weniger als Hobby betrachtet. Natürlich hatte es einen tiefen Einfluß auf mein Leben, mein Wertesystem, meine körperliche Fitness und auf meine Art die Welt zu sehen und mit ihr zu interagieren. Nach mehreren Anstupsern dazu aus meinem Freundeskreis, folge ich jetzt der Anregung und baue meine langjährigen, persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse aus diesem Bereich in meine berufliche Tätigkeit mit ein. Heraus gekommen ist ein unterhaltsamer Vortrag, mit einem ernsthaften Hintergrund und vielen Inspirationen für eine hilfreiche Herangehensweise bei den täglichen Herausforderungen unserer modernen, digitalen Welt. Getreu dem Motto: Wenn die Zeit für eine Idee gekommen ist…

Kämpfen.Meditieren.Leben – Alte Weisheiten und neue Welten

Die Grundidee hinter diesem Vortrag ist folgende: Obwohl ich ein großer Fan der Digitalisierung, des technischen Fortschritts und der damit verbundenen neuen Möglichkeiten bin, ist mir trotzdem auch klar, dass wir einen bewussten Gegenpol zu einer exponentiell beschleunigenden Welt brauchen. Im allseits bekannten Symbol Yin und Yang wird das sehr schön dar gestellt. So schnell die meisten Menschen die Idee hinter dem Yin-Yang Symbol verstehen, genauso schnell vergessen sie die damit einher gehenden Konsequenzen für ihr Leben. Wer die jeweils andere Seite ausblendet, wird aber früher oder später auf andere Art und Weise zum Hinsehen gezwungen. Das geht auch deutlich eleganter. Im Vortrag erzähle ich wie.

Kämpfen. So gut wie jeder Mensch kämpft mit irgendwas. Die einen ums Überleben, die anderen mit Kilos, wieder andere um Aufmerksamkeit, mit dem PC oder der Digitalisierung. Manche mit den Kindern, den Kollegen oder der Schwiegermutter. #thestruggleisreal ist nicht umsonst zu einem stehenden Begriff geworden.

Was liegt also näher, als meine langjährigen Erfahrungen in asiatischen Kampfkünsten und Philosophien anzuwenden auf diese tagtäglichen Kämpfe? Ich selbst tue das natürlich schon sehr lange, aber jetzt gehe ich damit auf die Bühne. Altbewährte Strategien, Techniken und Weisheiten, buchstäblich vor langer Zeit auf dem Schlachtfeld erprobt, um nun im Alltag hilfreich zu sein. Die Handlungs-Ebene ist dabei beliebig austauschbar. Wie sich zeigt, ist der Weg vom Schlachtfeld, zur Matte, zum Office ein kurzer Weg. Der Untertitel verrät es bereits: Diese Weisheiten und Strategien liefern auch in modernen Umgebungen ein stabiles Fundament um erfolgreich zu agieren und sein Leben ins Gleichgewicht zu bekommen.

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LinkedIn oder Xing? Die ewige Frage, die sich jeder stellt

LinkedIn oder Xing? Diese Frage stellt sich wohl früher oder später jeder, der als Geschäftsmensch in den Sozialen Medien präsent sein will. Bei Portalen wie Facebook, Instagram usw. scheint mir die Antwort offensichtlicher. Das muss einfach jeder selbst entscheiden, ob und wie das zu seinem Auftritt und seinen Absichten passt. Bei LinkedIn und Xing dagegen sieht die Sache ein bisschen anders aus.

Im Unterschied zu klassischen Social Media Portalen, ist eine Präsenz auf mindestens einer Business-Plattform essentiell. Da gibt es auch keine weiteren echten Alternativen. LinkeIn oder Xing, Ende. Im Zweifelsfall entscheidet man sich für eine Doppellösung, wie ich das lange Zeit gemacht habe. Mit offensichtlichen Nachteilen:

  • Die verbundenen Kontakte verteilen sich auf zwei Portale
  • Ältere Nachrichten suche ich jetzt auf zwei Portalen
  • Jeder Post, jede Mitteilung muss zweimal abgesetzt werden, Doppelkontakte sehen ihn doppelt
  • Kommentare, Likes etc. verteilen sich usw.

Bisher war die Aufteilung etwa so: Überwiegend national orientierte User nutzen eher Xing, international ausgerichtete User eher Linkedn. Die Zahlen scheinen das zu untermauern: Xing hat in Deutschland ca. 15 Mio Mitglieder, LinkedIn in Deuschland „nur“ ca. 13 Mio. Dafür ist LinkedIn international mit weit über 500 Mio unschlagbar. (Für international ausgerichte User ist die Diskussion hier zu Ende)

Für mich persönlich hat sich LinkedIn aber auch im deutschsprachigen Bereich in anderer Hinsicht als die bessere Wahl heraus gestellt: Reaktionsfreudigkeit. Natürlich ist das nur mein eigener subjektiver Blick auf mein eigenes begrenztes Netzwerk. Aber die Anzahl der Reaktionen auf Artikel, Beiträge, ja selbst auf geteilte Beiträge ist bei LinkedIn deutlich höher als bei Xing. (Eine Einschätzung, die auch von Bekannten, Freunden und Geschäftspartnern geteilt wird)

Während des parallen Betriebes beider Portale war ich mit ich je ca. 500 Kontakten verbunden. Bei einem identischen Posting in LinkeIn und Xing hatte ich bei Xing eine Einzige, manchmal gar keine Reaktion, während auf LinkedIn zeitgleich 10 oder mehr Reaktionen in Form von Kommentaren, Likes, geteilten Beiträgen oder sogar persönlichen Nachrichten kamen. Genau die Art von Reaktion, weshalb wir alle doch überhaupt Beiträge und Artikel schreiben oder?

Für mich ist die Entscheidung jetzt klar: LinkedIn. Einziger Wermutstropfen: Die deutlich höheren Beiträge für Premiummitgliedschaften als bei Xing. Für’s Erste kann ich aber bei LinkedIn ganz gut mit den Möglichkeiten meines Basis-Accounts leben. (Für Job-Sucher mag sich das Ganze nochmal anders darstellen, dass trifft aber für mich nicht zu)

Eine weitere sujektive Wahrnehmung: LinkedIn scheint mir insgesamt professioneller zu sein. Sowohl in der Auswahl der  Themen der Beiträge, als auch in Qualität und Niveau der Antworten und Diskussionen. Das mag auch der Struktur meines Netzwerkes geschuldet sein, aber die interessanteren Diskussionen, Videos und Beiträge finde ich persönlich meistens auf LinkedIn.

Im direkten Vergleich auf Google-Trends wird Xing in Deutschland zwar immer noch öfter gesucht als LinkedIn, aber das ist vermutlich auch der Nutzung von Xing als nationales Stellenportal geschuldet. Für businessorientierte Mitmenschen bleibt meine Entscheidung: LinkedIn.

 

Mit Underdog-Spirit exponentiell erfolgreich sein – 5 Erfolgstipps vom Top-Underdog

Gehrer Underdog Per Definition ist ein Underdog eine Person, die einen ungewöhnlichen Weg gegangen ist, sich gegen viele Widerstände erfolgreich durchgesetzt hat und schließlich erreicht, was sie sich vorgenommen hat. In dieser Definition steckt schon die Idee, dass sich eine derartige Vorgehensweise von einem herkömmlichen Ansatz fundamental unterscheiden muss, um erfolgreich zu sein. Ich selbst habe so eine Underdog-Karriere hinter mir (Auf der Über-mich-Seite stehen einige Eckpunkte dazu) und spreche heute in meinen Vorträgen, unter anderem, über den „Underdog-Spirit.“

Underdog-Spirit bedeutet, dass niemand unbedingt wirklich unter den klassischen Underdog-Bedingungen gestartet haben muss, um von diesen unkonventionellen Ansätzen zu profitieren. Es reicht aus, den dahinterstehenden den Spirit (das  Mind-Set) zu verstehen und zu assimilieren. Das eröffnet eine zusätzliche Tool-Box an Möglichkeiten, die vorher nicht zur Verfügung standen. Ein weiterer Vorteil: In Zeiten der Digitalisierung, Technisierung, Globalisierung usw. verändern sich bestehende Strukturen, Hierarchien und Prozesse; zum Beispiel in der Personalbeschaffung oder der Auftragsvergabe. Ein perfektes Umfeld für einen Underdog, der sich den Weg nach oben bahnt.

Nr. 1: People-Expert – Knack‘ die Gatekeeper Fast alle Hindernisse, die ich in meiner eigenen Karriere überwinden musste waren Personen, Menschen. Der Personalchef/ Geschäftsführer, wenn ich einen bestimmten Job wollte – der Vorgesetzte, wenn ich eine Beförderung haben wollte – der Unternehmer, wenn ich einen bestimmten Kunden haben wollte – der Auftraggeber, wenn ich als Keynote Speaker meinen Auftritt verhandle. Die Gatekeeper sind immer Menschen (zumindest im Moment noch). Was liegt also näher, als Deine Fähigkeit mit Menschen umzugehen zu trainieren? Wenn Dein bisheriger Lebenslauf nicht so beeindruckend ist, dann musst du selbst es sein. (Wenn Dein CV super ist, umso besser)

Hier ein paar Buchtipps dazu:

Es gibt auch jede Menge Material dazu im Internet, speziell auf Youtube.

Nr. 2: A-A-A-A = Anders Als Alle Anderen Wenn Du nicht besser bist, sei wenigstens anders. Ich weiß, heutzutage ist jeder immer gleich „Experte-“ und „Top….“ -was-auch-immer. Ich selbst nutze diese Begriffe auch, aber seien wir mal ehrlich: Du bist nicht immer DER Beste in irgendwas. Zumindest bist du vermutlich nicht der/die Einzige, der/die in Deinem speziellen Gebiet super ist. (Wenn Du nicht in einer extrem nischigen Nische unterwegs bist) Aber die AAAA-Idee verschafft Dir sofort Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit. Nur „Digitalisierungsexperte“ zu sein, machte mich nicht einzigartig. Aber kombiniert mit „Underdog“ und „Underdogs-Spirit“ ergibt sich eine schwer kopierbare Alleinstellung. Niemand hat meinen Lebensweg.

Dieser AAAA-Ansatz kann sich aber auch auf Deinen Auftritt generell beziehen. Wenn du Dich irgendwo bewirbst und Deine Bewerbung ist einer von 300 blauen (oder modern: weinroten) Schnellheftern, stehen Deine Chancen nicht besonders gut. Wenn Du Dich als „Creative Director“ bewirbst, sollte Deine Bewerbung, na ja kreativ sein. Klar oder?

Nr. 3: Re-Invention – Erfinde Dich immer wieder neu Auf meinem Weg habe ich mich selbst mehrmals neu erfunden. Das war einerseits eine Notwendigkeit um voran zu kommen, oft aber auch meiner eigenen, persönlichen Entwicklung geschuldet. Im Zeitalter der Digitalisierung und allen damit zusammenhängenden zukünftigen Effekten auf den Job-Markt, wird Re-Invention eine Schlüssel-Fähigkeit sein. Schon heute wechseln 2/3 der Arbeitnehmer innerhalb von 5 Jahren den Arbeitsgeber und innerhalb von 7 Jahren die Branche. Das bedeutet, spätestens 7 Jahre nach Abschluss einer Ausbildung wechselt der Großteil komplett und macht etwas anderes. Dieser Effekt wird sich zukünftig noch verstärken, speziell in den Jobs und Branchen die zuerst der Digitalisierung zum Opfer fallen.

Unabhängig von der aufgezwungen Neuaufstellung, gibt es natürlich viel Raum um sich selbst freiwillig neu zu erfinden, lange bevor äußere Umstände das erzwingen. Mit ein bisschen Fantasie lassen sich hier komplett neue Job-Titles und Karrieren kreieren, evtl. in Bereichen, die bisher einfach noch gar nicht gab. So etwas wie ein VR-Designer, oder ein Big-Data-Analyst, alles gut bezahlte Jobs, die nicht wirklich definiert oder geschützt sind. Ein Alptraum für jeden Bürokraten, ein Paradies für Underdogs.

Nr. 4: Basics-First – Vergiss nie die Grundlagen – Ich trainiere in einem Fitness-Studio, seit über 30 Jahren. Ich habe auch einen Trainerschein, eine B-Lizenz sogar. So kommt es, dass ich öfter mal nach Tipps und Tricks gefragt werde. Eine der häufigsten Fragen: Welche Supplements empfiehlst du? Also sowas wie Aminosäuren, BCAAs, Kreatin, Vitamine, Glutamin usw. Mein erste Gegenfrage: Wie viele kcal hast du gestern gegessen? …und die zweite Frage: Wieviel davon war Protein?

Bevor Du diese beiden Fragen nicht beantworten kannst, sind Details wie Nahrungsergänzungen völlig unwichtig. Fang mit den Basics an. Gesamtkalorien jeden Tag, Gesamtprotein jeden Tag. In allen anderen Bereichen (in meinem Fall speziell der Digitalisierung) gilt die gleiche Regel: Denk nicht über Details nach, bevor die Grundlagen nicht beherrscht werden. Ein stabiles Fundament macht Dich in so gut wie jedem Bereich überlegen. Gerade im Zeitalter der Experten ist die Konzentration auf Basics oft ein Alleinstellungsmerkmal.

Nr. 5: Low-Hanging-Fruits – Manchmal ist es ganz einfach  In seinem Buch „Unleash the warrior within“ beschreibt Navy SEAL „Mack“ einen Wahrnehmungstest. Rekruten sollen die Augen schließen und anschließend so schnell wie möglich zwei Münzen finden, die Mack auslegt während die Augen geschlossen sind. Es geht dabei um effektives „Scanning“ der Umgebung. Die erste Münze finden die Rekruten ziemlich schnell, bei der zweiten Münze dauert es deutlich länger. Wo hatte er die Münze deponiert? Direkt neben ihren Stiefeln.

Analog das selbe gilt auch für Projekte und Aufgaben, sehr oft übersehen wir das nahe liegende und denken viel zu kompliziert. Im Rahmen meiner Kooperation mit kommune.digital (als Head of Innovation) habe ich von folgender Geschichte gehört: Es geht um die Umstellung einer kommunalen Straßenbeleuchtung auf LED und Photovoltaik. Die Energieeinsparung betrug 80 Prozent! Die Technik existierte schon: LED-Lampen, Photovoltaik und ein Bewegungsmelder. Man muss diese Dinge halt kombinieren.

 

Warum bin ich ein ungewöhnlicher Keynote Speaker?

ungewöhnlicher redner underdogWas ist nun ein ungewöhnlicher Keynote Speaker? Per Definition ist erstmal alles ungewöhnlich, was von der Norm abweicht. In meinem Fall beginnt das schon mit meiner Laufbahn.

Im klassischen Business-Speaker-Umfeld finden sich in der Regel entweder erfolgreiche Unternehmer, oder Experten ihres jeweiligen Gebietes. In beiden Fällen haben die Redner eine mehr oder weniger identische, lineare Karriere hinter sich. Abitur, Studium, diverse Tätigkeiten in der jeweiligen Branche bzw. Position und nach vielen Jahren Erfahrung auch ausreichend Expertise um fundiert darüber sprechen zu können.

Das war in meinem Fall deutlich anders. Meine Laufbahn ist gestartet als Handwerker im idyllischen Oberbayern, anschließend viele Jahre Armee als Gebirgsjäger, Umschulung, anschließend initialer Karrierestart im IT-Consulting, dann Geschäftsführer einer Personalberatungsagentur, Vertriebsleiter in einem Inkasso-Unternehmen und schließlich Senior Consultant in einer renommierten, international tätigen Executive Search Company.

Das war ein weiter, prägender Weg. Viele Türen standen mir nicht offen, für viele Karriereschritte musste ich mir andere Wege einfallen lassen. Was machst du, wenn dich keiner zur Party einlädt? Wenn du nicht automatisch auf der Liste stehst? Wenn deine Herkunft nicht unbedingt business- und karriereorientiert ist?

Genau, du machst dir einen Weg. Das ist nicht immer der offensichtliche und selten ein leichter Weg. Aber das alles hat letzlich auch diesen Underdog-Spirit generiert, welchen ich in meinem Buch beschrieben habe und der nun fester Bestandteil meiner Persönlichkeit ist.

Diese Grundhaltung, die ich „Underdog-Spirit“ nenne, lässt sich aber durchaus auch auf andere Situationen übertragen und adaptieren und ist nun essentieller Bestandteil meiner Keynote Vorträge und meiner digitalen Projekte. Ein derartiger Werdegang prägt natürlich nicht nur Verhaltens- und Vorgehensweisen, sondern hat auch Einfluss auf Selbstbewusstsein, Auftreten und Charisma und deswegen denke ich mit Fug und Recht behaupten zu können, ein ungewöhnlicher Keynote Speaker zu sein. ungewöhnlicher keynote speaker assistentin

Sehen Sie sich gerne weiter auf meiner Seite um: Hier gehts zur Startseite.

…oder schreiben Sie einfach eine Anfrage an: office@wolfganggehrer.de

…oder rufen Sie in meinem Büro an: +49 8121 2243860

 

„Wer wir sind und warum wir tun, was wir tun“

„Wir möchten gerne einen vernünftigen Einstieg finden, in diese Digitalisierung, von der jetzt alle reden“ Mit diesem, oder einem ähnlichen, Satz beginnen viele meiner Erstgespräche. Was nicht so ganz zutrifft, meistens wurde schon „eingestiegen“. Das ist aber auch der Mentalität meiner Zielgruppe geschuldet. Hier wird gerne angepackt und selbst gemacht.  Was ja grundsätzlich erstmal gut ist, vor allem das Anpacken.

Meine Digitalisierungs-Beratungen finden im Wesentlichen in zwei Bereichen statt:

  • KMU (kleine, mittlere Unternehmen), also der Mittelstand
  • und Kommunen, kleine/ mittelgroße Städte, Gemeinden etc.

Die Situation ist in beiden Bereichen oft ähnlich. Ein paar Dinge wurden schon gemacht. Die IT hat sich ein bisschen was einfallen lassen. Der Chef hatte auch schon ein paar Ideen. Ein paar weitere angedachte „Projekte“ hat man gegoogelt, oder bei anderen, vergleichbaren Unternehmen oder Institutionen abgeschaut. Soweit, so gut.

In der oben beschriebenen Situation ist der Wunsch nach Orientierung und Struktur verständlich. Was fehlt ist ein Gesamtkonzept, ein Meta-Konstrukt, welches allen zukünftigen Maßnahmen einen Rahmen und einen Überbau gibt. Genau das soll ich dann liefern. Ein möglichst kampferprobtes, leicht verständliches und leicht umsetzbares Strategiekonstrukt, möglichst im PDF-Format, oder PowerPoint. Okay, das war ein bisschen überspitzt dargestellt, aber die Grundidee meiner Gesprächspartner geht schon in diese Richtung. Meine Antwort ist immer dieselbe: Tut mir leid, so läuft das nicht!

Was ist also zu tun? Die offensichtlichen Punkte zuerst:

  • Betroffene Bereiche identifizieren und priorisieren

Marketing, IT, Vertrieb, Management, Support, Buchhaltung, HR, Verwaltung usw.

  • Themen definieren:

iCloud, CRM, Mailsystem, Cybercrime, DSGVO, Webseite, Mobile, Apps, Warenwirtschaftssysteme, Verwaltungssysteme, Back-Up, Funnels, Abläufe und Prozesse, gesetzliche Vorgaben…

Das sind wichtige Punkte, die berücksichtigt werden müssen. Nicht alle Punkte, aber ein paar wichtige. Nun soll jemand, das ganze steuern. In Betrieben gibt es dafür jetzt einen neuen Job-Title: CDO – Chief Digital Officer. Der Dirigent, der das Orchester der Maßnahmen gefühlvoll und kompetent anleitet, um das Digitalisierungs-Konzert zum Erfolg zu machen. Wer keinen hat, oder sich keinen leisten kann/ will, der holt sich einen externen CDO/ Berater, also mich.

Aaaber, bei diesen ganzen Aufzählungen fehlt noch ein entscheidender Punkt: Die Menschen. Alle, die davon irgendwie betroffen sind: Mitarbeiter, Kunden, Dienstleister, Partner, Bürger, Kollegen, Untergebene, Vorgesetzte, Führungskräfte… usw. Wenn die Menschen nicht mitspielen und sich gegen die Maßnahmen stellen, wird der gesamte Prozess schief gehen. Ich für meinen Teil löse dieses Problem mit einem einzigen Wort (cool, oder?): IDENTITÄT.

Zu Beginn muss festgelegt werden, wofür das Unternehmen, die Gemeinde, die Stadt steht. Sobald das einmal definiert ist, hängen alle folgenden Entscheidungen direkt davon ab. Sehen Sie sich als „grün“? Dann werden Sie vermutlich CO2-Neutralität oder ähnliche Themen mit aufnehmen. Sind Sie „menschenorientiert“? Dann werden Sie Ihre Prozesse mit digitalen Mitteln darauf zu schneiden. Sind Sie #Fridaysforfuture Fan? Dann stellen Sie vielleicht Ihre Fahrzeugflotte auf eMobilität und installieren eine Solaranlage. Definieren Sie sich als „zukunftsorientiert und modern“? Dann werden Sie andere Entscheidungen treffen und andere Tools implementieren, als jemand, der sich als „traditionell und bodenständig“ sieht. Die Menge der Möglichkeiten dieser digitalen Anwendungen geht ins Unendliche. Ihre Auswahl, Ihr Filter für diese unglaubliche Menge an Optionen braucht eine Basis. Identität.

Im Unternehmensbereich gibt es dafür viele Beispiele, in denen solche Identitäten in Form von CI (Corporate Identity) oder einem Wertesystem geschaffen werden sollen. Mit einem klitzekleinen Nachteil, sie sind sehr oft Fake. Die CI wurde dann in einem Arbeitskreis der Führungskräfte (mit einem externen, teuren Berater) am grünen Tisch erarbeitet und hängt nun in der Eingangshalle (und irgendwo auf der Webseite). Vier Wochen später nimmt niemand mehr bewusst das Schild in der Eingangshalle wahr, die Mitarbeiter haben das immer schon lächerlich gefunden und auch die Initiatoren der ganzen Aktion vergessen im Alltagsgeschäft was damals erarbeitet wurde. „Wofür stehen wir gleich wieder?“ Qualität? Service? Humanity? „Hatten wir das nicht wieder gestrichen?“ – „Ich schau mal eben auf die Webseite“ Bisschen überspitzt? Schon wieder? Ja, vielleicht. Machen wir den Realitätscheck.

Bei so gut wie allen Klienten, fällt früher oder später dieser Satz: „Wir sind hier alle eine große Familie“ – Ach, wirklich? Was passiert denn, wenn es mal nicht so gut läuft? Sie entlassen irgendwann Mitarbeiter, um Kosten zu sparen, um der Entwicklung entgegen zu wirken, stimmt’s? Wer muss denn dann zuerst gehen? Diejenigen, die zuletzt dazu gekommen sind richtig? Machen Sie das in Ihrer Familie auch so? Wenn das Haushaltsbudget knapp wird, dann muss der gehen, der zuletzt gekommen ist, das Baby.

Das ist kein flapsiges Beispiel, ich meine das völlig ernst. Wenn Sie „Wir sind eine Familie“ da drauf schreiben, dann müssen Sie das auch konsequent durchziehen, oder es ist eben nichts wert und alle wissen das. Das bedeutet, Sie behalten Ihre Mitarbeiter (ihre „Familie“) auf jeden Fall. Lieber kürzen Sie die Gehälter der Führungsebene und verkaufen die Wiese hinter dem Parkplatz, als dass Sie Ihre „Babys“ wegschicken. …oder Sie schreiben so etwas wie „wir sind alle eine große Familie“ besser nicht auf Ihre Fahnen, wenn Sie beim ersten Gegenwind bereit sind diese Fahnen wegzuwerfen.

So, und jetzt nochmal ernsthaft. Was ist Ihre Identität? Wofür stehen Sie, Ihr Unternehmen, Ihre Stadt, Ihre Gemeinde? Überlegen Sie sich das gut. Davon hängen nicht nur Ihre Entscheidungen und Ihre Maßnahmen-Auswahl im Rahmen der Digitalisierung ab. Sondern zum Beispiel auch, welche Mitarbeiter da reinpassen (und welche vielleicht nicht, oder nicht mehr), welche neuen Mitarbeiter sich angezogen fühlen, wie Sie nach außen wirken usw.

Das wäre dann sozusagen Teil 1 des neuen Gesamt-Konzeptes: „Finden und definieren Sie Ihre Identität“ Ernsthaft, konsequent und nachhaltig. Alles andere wird sich dann daran orientieren.