Secret Warrior Page

Bücher, Seminare, Trainings für Führungskräfte orientieren sich gerne an militärischen Vorbildern aller Epochen. Von Klausewitz, über Napoleon bis hin zu Sun Tzu. Dem ganzen Szenario fehlt nur eines: Der Krieger.
Wer erfolgreich diese Strategien und Führungslehren anwenden will, kommt um eines nicht herum: Sein Wesen dahingehend zu verändern, ein Krieger zu sein. „Zu sein“ ist hier das entscheidende. Nicht nur im Äußeren so zu handeln wie einer. Oder Dinge zu haben wie einer. Wie schon Goethe so treffend sagte: Was nützt der Stein der Weisen, wenn dem Stein der Weise fehlt?“
WARRIOR-TRAINING – Ist das was für DICH?
Bist du affin zu
Woran erkennst du, ob du tatsächlich einen Krieger-Avatar gewählt hast?
– du begeisterst dich für alles was mit Kampf und Krieg zu tun hat, auch wenn du eher ein Pazifist bist, das ist kein Widerspruch
– du machst schon Kampfsport, Kampfkunst in irgendeiner Form (von Krav Maga, MMA bis Tai Chi)
– du magst Actionfilme jeder Art
– Spezialeinheiten wie die Navy SEALs u.ä. fazinieren dich
– du bist hingezogen zu Waffen, Modernen und/ oder Historischen, auch wenn du ein friedlicher Mensch bist
– du magst kurze, knappe, effektive Sprache
– du magst griffige Mottos und Leitlinien, wie „Semper Fi“, „Failure is no option“, oder das Bushido
– Hierarchien, Regeln und Strukturen findest du hilfreich, sie beruhigen dich
– du hattest schon als Kind, Jugendlicher einen Bezug zur Thematik
Wenn mehrere der oben genannten Punkte zutreffen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du hier rein passt
Andere Avatare, die vielleicht besser für dich passen:
– Politiker – verhandeln, diplomatisch sein, „politische“ Lösungen finden
– Händler – feilschen, Geld verdienen, Waren bewegen, einen Laden betreiben
– Helfer  – anderen helfen wollen, Dankbarkeit als Bezahlung, Krankenschwester, Arzt, andere gehen vor
– Analytiker – emotionslos, distanziert die Fakten betrachten, nicht involviert sein, eher im Hintergrund
– Entertainer – easy going, unterhaltungsfixiert, fröhlich, Rampensau,
es gibt noch sehr viele mehr, aber ich denke du verstehst die Idee

Meine eigene Geschichte:

Als ich noch ein Kind war, war ich Anführer einer „Bande“. So hieß das damals. Heute würde man vermutlich Gang sagen. Das war eine demokratische Wahl, die Bande wollte mich als Anführer haben. Irgendetwas sahen sie wohl in mir. Ich habe dann eine Struktur geschaffen, von drei direkt an mich gebundenen „Mit-Anführern“, in Gangsprache (oder auch Militärsprache) würde man wohl „Lieutenants“ sagen, darunter kam der Rest der Bande. Ich war 12 und hatte keine Verbindung zu Militär in irgendeiner Form, das war meine eigene Idee.
Meine Mutter beschwerte sich immer darüber, dass alles was ich in die Finger bekam sofort zur Waffe wurde. Jeder Stock ein Gewehr, jeder Stab ein Schwert. Mit 13 Jahren begann ich mit Kampfsport (zunächst Ju-Jutsu damals) und hörte nie wieder auf damit. Anschließend war ich acht Jahre lang tatsächlich bei der Armee (unter anderem bei den Gebirgsjägern).
Jahre später habe ich in dem Hollywoodstreifen „Big Game“ mit Samuel L. Jackson, in einer Nebenrolle, einen Navy SEAL gespielt. Bis heute mag ich Actionfilme, spiele Ballerspiele und ich lese Bücher wie: Unleash the warrior within, Der Weg des SEAL, Leadership Lessons of the Navy SEALS, Sun Tzu Art of war,  Buch der Ringe – Musashi, Vom Zweikampf, Wing Tsun Kuen usw.
Das meine ich, wenn ich sage dein gewählter Avatar ist auf jeder Ebene sichtbar und dringt dir aus allen Poren.
Wenn du dich hier wieder erkennst, wenn du etwas siehst, was du bist, oder gerne sein möchtest, dann bist du hier richtig.