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Was fördert Kreativität? – 27.07.2021

Es gibt eine Menge Studien über Kreativität und allerlei Tipps, die Kreativität fördern sollen. Nach meiner (natürlich sehr subjektiven) Erfahrung funktionieren einige, wenige richtig gut. Natürlich sind Dinge wie eine gesunde, nährstoffreiche Ernährung förderlich, um das Gehirn zu unterstützen. Im Umkehrschluss ist aber nicht jeder Mensch der sich dementsprechend ernährt kreativer. Es schafft die Grundlagen, immerhin.

  • Was wirklich hilft: Eine förderliche Umgebung – das lässt sich meist auch schnell herstellen. Ein ruhiger Raum, evtl. Musik dazu, oder die Flucht in ein Cafe.
  • Darüber hinaus: Wenig Stress. Nichts blockiert Kreativität mehr, als Stress. Optimal ist natürlich, erst gar keinen zu haben. Die zweitbeste Lösung ist einen Weg zu finden damit umzugehen. Resilienz ist eine trainierbare Fähigkeit. Aber auch die gute alte Verdrängung, für ein paar Stunden, kann helfen. Selbstverständlich nicht als Dauerlösung.
  • Ein weiterer wichtiger Punkt in meinem persönlichen Erleben ist ein förderliches Umfeld. Menschen, die unterstützen. Arbeit abnehmen, oder weghalten, Die Schreiberei (oder was immer dein Kreativitätsbereich ist) generell unterstützen. Jemand, der dir Kaffee bringt, während du an deinem neuesten Werk arbeitest.
  • Eine Grundhaltung, die dem Schreiben eine gewisse Wichtigkeit gibt. Analog das Gleiche gilt zum Beispiel auch für Sport. Nur weil gerade etwas passiert ist, was deine Aufmerksamkeit verlangt (zumindest verlangen zu scheint) oder dich aufregt, ärgert oder was auch immer. Nur deswegen sollte deine Schreiberei (oder dein Sport) an diesem Tag nicht ausfallen. Solche Ereignisse haben die Eigenschaft immer mehr zu werden und irgendwann sind Tage oder Wochen ohne Schreiben, oder ohne Sport, vergangen. Bleib dabei. Wie eine weise Frau einmal zu mir gesagt hat: „Irgendwas ist immer.“ Stimmt, deshalb ist Ablenkung normal und sollte nicht gewinnen.

 

Musik beim Schreiben? oder besser nicht? – 18.07.2021

Das ist natürlich eine subjektive Geschichte. Für mich ganz klar: Musik an. Am Besten noch mit Kopfhörern.

Kopfhörer helfen mir umzuschalten. Von Alltag und To-Do-Listen in den Schreibmodus. Zusätzlich blenden sie alles andere aus, was sich um dich herum tut. Mitbewohner, Lärm von draußen, usw. Meine Kopfhörer haben zusätzlich eine „Noice Cancelling“ Funktion. Das bedeutet, Außengeräusche werden auch ausgeblendet, wenn die Musik gerade leise ist, oder eine Pause macht, sehr hilfreich.

Bei der Musik selbst liegt es natürlich am eigenen Musikgeschmack. Ich höre gerne Playlists oder Genre-Sender, beides auf Amazon Prime Musik. Oft auch Playlists mit rein instrumentaler Musik, da lenkt kein gesungener Text ab. Auch gut: Hintergrundgeräusche, wie Regen, oder Restaurantgeräusche. Google das mal, es gibt jede Menge Anbieter dafür.

In meiner Welt funktioniert das mit Musik besser. Ich bin kreativer, konzentrierter. Das muss nicht für jede(n) stimmen. Probier es einfach mal aus. Eine ganze Menge Studien weiß darauf hin, dass die alte Legende, Hintergrundgeräusche würden ablenken, einer Überprüfung nicht standhält.

Geschichten ändern sich – 13.07.2021

Bisher, wenn ich von anderen Autoren gelesen hatte, wie sich ihre Figuren entwickeln und sich die Geschichte verändert, während sie daran schreiben, dachte ich mir immer: „Was für ein Schwachsinn. Ich weiß doch vorher, wo es lang gehen soll, was ich schreiben will, was der Plot ist.“

Möglichweise, hat das damit zu tun, dass ich bisher eher Sachbücher geschrieben habe, hier ist ja von Anfang an klar, wo es lang gehen soll.

Seit ich selbst zum Roman gewechselt habe, kann ich das nur bestätigen. Es ist erstaunlich. Oft steht nach einer Schreib-Session etwas völlig anderes da, als ursprünglich geplant. Erstaunliche Wendungen, neu auftauchende Figuren, Charakterveränderungen bei den Figuren. Als würde die Geschichte ein Eigenleben entwickeln.

Ich bin gespannt, wie das weiter geht. Zulassen ist hier vermutlich die richtige Haltung. Oder, wie schon die alten Asiaten immer sagten: ES sich entwickeln lassen.

Kreativ ist selten perfekt – 10.07.2021

Wenn ich schreibe, dann schreibe ich einfach drauf los. Ich lese kurz was ich bisher geschrieben habe, die letzten Zeilen des vorherigen Kapitels zum Beispiel, dann lege ich los. Schreiben ist vor allem eine handwerkliche Kunst. Es hilft wenig, auf Erleuchtungen und Inspirationen zu warten. Wenn du ein Buch schreiben willst, ist die wichtigste Tätigkeit schlicht und ergreifend schreiben.

Manchmal schreibe zuerst eine Notiz, was im folgenden Kapitel passieren soll, so ungefähr. Wenn mir der Schreibfluss noch fehlt, hilft das dabei einfach mal loszulegen und zu schreiben. Während meiner Randnotizen fallen mir dann schon die ersten Sätze ein, die ersten Dialoge und ich kann anfangen den eigentlichen Text zu schreiben.

Dabei achte ich wenig bis gar nicht auf Rechtschreibung und Grammatik. Um es umgangssprachlich zu sagen: Ich rotz das erstmal so hin. Papyrus hilft dabei, dass Rechtschreibung und Grammatik einigermaßen gewahrt bleiben. Überarbeitet wird später, wenn der kreative Fluss nachlässt, wenn es zäh wird. Dann wechsle ich in den Korrekturmodus. Dafür brauche ich wenig mentale Energie und kann so noch ein bisschen weiter an meinem Werk arbeiten.


Diese Vorgehensweise funktioniert übrigens nicht nur beim Schreiben. Wenn ich zu Beginn meine Notizen schreib, dann folgt das der Idee, Hauptsache überhaupt anzufangen. Hinsetzen, schreiben, und wenn es nur ein paar Randnotizen sind. Das gleiche Prinzip könnte man auch zum Haus-Aufräumen verwenden. Nimm die ersten beiden Dinge, die im Weg sind und räum sie weg. Fang mit zwei Teilen an, dann noch eines… usw. Wenn du erstmal angefangen hast, ist es viel leichter weiter zu machen. Zwei Dinge weg zu räumen ist einfacher, als „jetzt mal den Dachspeicher anzupacken.“

Meine aktuelle Schreibroutine – 07.07.2021

Wenn ich ein neues Projekt angehe, hilft es mir sehr, einer festen Schreibroutine zu folgen. Ich habe freie Ansätze wie „ich schreibe, wenn ich inspiriert bin“ oder „ich schreibe, wenn ich gerade Zeit habe“ probiert. Um ehrlich zu sein: Ich hatte nie Zeit und ich war nie besonders inspiriert. Was besser funktioniert: Ein fixer Ablauf zu einer Zeit, wo eine Störung am unwahrscheinlichsten ist. In meinem Fall bedeutet das: Früh morgens.

Papyrus hat eine Funktion, die es erlaubt, ein tägliches Mindest-Schreibziel einzurichten und grafisch zu verfolgen. Ich mag das, wenn ich an einem grünen Ladebalken sehen kann, wie ich mich meinem Tagesziel nähere. Bei mir sind hier 1000 Wörter eingestellt und weil ich dafür ungefähr eine Stunde brauche, ist genau das die Vorgabe für mein morgendliches Ritual.

Ein weiteres Plus: Ich kann ziemlich genau vorhersagen, wann die Rohfassung für mein neues Buch fertig sein wird. Aktuell habe ich ca. 30.000 Wörter geschrieben, das Ziel liegt so um die 75.000 Wörter. Bei 1000 Wörtern am Tag… rechne selbst 🙂

Unabhängig von den ganzen eher praktischen Vorteilen dieser Lösung ist es einfach ein geiles Gefühl, in den Tag zu starten und schon etwas wichtiges erledigt zu haben.

RE-LAUNCH

Nach einer längeren Pause, arbeite ich wieder an einem neuen Buch-Projekt. Parallel möchte ich auch den Blog wieder neu beleben. Also schreibe ich hier zukünftig wieder mehr über alle Neuigkeiten zu schreiben und reden.  


Momentan sitze ich also mit einer Dose Becks und Stevie Nicks auf den Boxen vorm Rechner. Auf der Webseite gibt es jetzt „Status: Fuck You“ auch als Vortrag. Das Buch gibt es ja schon länger, nun also auch als Vortrag. 


Für mein neues Buchprojekt reize ich gerade die Möglichkeiten von „Papyrus“ deutlich weiter aus als zuvor. Nachdem ich bisher (fast nur) Sachbücher geschrieben habe, bringt die Idee das Sachbuch in einem Roman zu verstecken, völlig neue Herausforderungen mit sich.


Figurenentwicklung zum Beispiel. Während bei J.P. Steel der Protagonist ziemlich eindimensional war (eine Version von: Wie ich gerne wäre, wenn ich könnte), sollen die Figuren in meinem neuen Werk lebendiger, unterschiedlicher, vielschichtiger und interessanter werden. Ein spannender Prozess, sich in so viele verschiedene Charakteure reinzudenken und einzufühlen, ohne dabei schizophren zu werden 🙂 

thrive on linkedin – Profiloptimierung

Völlig egal, ob es um einen neuen Job geht, um einen neuen Mitarbeiter, um Kundensuche, Produktverkauf, oder eine Dienstleistung, Linkedin ist auf jeden Fall eine der besten Optionen die wir in nächster Zukunft im B2B und Business-Bereich haben werden. Auf dieser Seite werde ich fortlaufend von meinen Ideen, Strategien und Maßnahmen berichten, die mir geholfen haben, meine Linkedin-Präsenz auszubauen. Ich baue mir hier eine persönliche Präsenz auf, die beschriebenen Maßnahmen zielen also darauf ab. Für Unternehmenspräsenzen mögen andere Regeln gelten.


Mit Sicherheit der erste Schritt ist der Aufbau eines vernünftigen Profiles.


Erstmal ein paar grundsätzliche Überlegungen. Es gibt einerseits Vorgaben z.B. von Linkedin, die für einen hohen SSI (Social Selling Index) sorgen, oder SEO-, oder Keyword-Strategien. Diese Maßnahmen sind aber vielleicht nicht unbedingt dasselbe, was du deinen Profilbesuchern gerne zeigen möchtest, deine Entscheidung. Was ich damit sagen will: Die eine optimale Profileinrichtung gibt es nicht. Ich beschreibe und begründe hier wie und was ich selbst gemacht habe, du musst entscheiden, ob du das genauso machen willst, oder andere Wege gehst. Ich schreibe immer ein paar Überlegungen dazu, du entscheidest, okay?

Insgesamt bin ich ein Freund von Meta-Konzepten. Ein paar grundlegende Gedanken vorzugeben und dann selbst kreativ zu werden, ist mit Sicherheit der erfolgverprechendere Weg als möglichst detaillierte Vorgaben zu bekommen.


ABSICHT – Überleg dir, für wenn du das Profil baust. Auf wen soll es wirken? Suchst du einen Job? …oder Kunden/ Klienten? …oder verkaufst du ein Produkt? …oder bist du selbst das Produkt? Davon hängt ab, wie du dein Profil gestaltest. Du weiß ja: Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler. Richte dein Profil nach deiner Zielgruppe aus.


Gehen wir einfach von oben nach unten dein Profil durch


HEADER – Das Titelbild. Mach auf jeden Fall eines rein. Nicht umsonst heißt es, dass ein Bild mehr sagt als 1000 Wörter. Gerade online sind wir gewohnt visuelle Reize zu verarbeiten. Deine Chance zu glänzen. In meinem Fall easy. Bilder von Auftritten, Beratungen, Vorträgen … in Action eben. Dann noch schwarz-weiß, weil es cooler ist und weil das nicht jeder hat. Imagepflege. Dich selbst in Aktion zu zeigen funktioniert meistens, ansonsten geht auch dein Produkt, das Ergebnis deiner Arbeit, glückliche Kunden … auf keinen Fall: Sonnenuntergänge (außer du beteibst ein Reisebüro), Katzen, Landschaften, sonstiger Kitsch. Du sollst das Profil nicht dekorieren. Nutz die Chande und zeig was du machst, was du kannst, was du erreichst.


FOTO – Headshot. Ein Bild von dir fertig. Passend zur Aussage des Titelbildes und des restlichen Profils. Ich weiß, viele sprechen hier von super-professionellen Headshots. Kommt darauf an würde ich sagen. Für ein C-Level Profil, auf Jobsuche, oder als Repräsentant einer großen Company, auf jeden Fall. Ansonsten soll es zum Rest passen. Ein Handwerksmeister, im Anzug, Kinn aufgestützt, die Rolex blitzt hervor, ernster, nachdenklicher Blick … das ist eher lächerlich,auch wenn es vom Profifotografen kommt. Denk dran, es soll deine Zielgruppe von dir überzeugen. Niemand sonst.


HEADLINE 120 Zeichen um zu sagen wer du bist und was du machst. Wenn du einen Job mit einem fixen Job Title hast, dann gehört der hier rein. Head of Marketing bei …. Fertig. Ansonsten ist das deine erste Spielwiese. Was könnte ein Eyecatcher  für deine Zielgruppe sein? Je nachdem, was du vor hast, kannst du einfach reinschreiben „Experte für …“ oder „ich mache Menschen/ Unternehmen … schlank, erfolgreich, reich…“

Ich persönlich probiere immer ein bisschen rum. Verändere das eine oder andere Wort, mal mit Emojis oder Hashtags mal ohne. Das ist der Vorteil, wenn du keinen fixen Jobtitel hast, du kannst das anpassen. Was du heute cool findest passt irgendwann nicht mehr zu dir, also ändere es.

Trotzdem: Die Headline ist wie die Überschrift in der Tageszeitung, es soll neugierig machen. Ein weiterer Vorteil der Headline: Wenn du Beiträge kommentierst, wird dein Bild + deine Headline angezeigt, jedes Mal. Überleg dir genau, was andere hier sehen sollen.


KONTAKTDATEN – Wenn du nicht ein weltberühmter Rockstar bist, der nicht genervt werden möchte, dann schreib hier deine Kontaktdaten rein. Telefon, Email. Webseite. Was willst du auf einem Social media Portal, wenn du nicht social bist? Deine Zielgruppe soll dich erreichen oder? Nein, das hat nichts mystisches, oder geheimnisvolles und es wirkt auch nicht erfolgreich.


PROFILBESCHREIBUNG – Hier hast du deutlich mehr Platz. Erzähl die Story, die deine Profilbesucher hören sollen. Du kannst hier SEo betreiben, oder auf Keywords optimieren. Meiner Meinung nach, geht es aber in erster Linie darum ein Geschichte zu erzählen, die deine Besucher für dich einnehmen und für dich begeistern. Auch das ist nicht statisch, bastel damit herum, pass es an. Ich finde, dass ist ein kreativer Prozess.


BERUFSERFAHRUNG – Denk wieder an deine Zielgruppe. Das hier ist kein Lebenslauf und auch keine Chronik deines Lebens. Zeig, was relevant ist und was du zeigen möchtest. Vor allem die letzten 5 – 10 Jahre. Das du vor 30 Jahren ein Praktikum beim örtlichen Buchhändler gemachst hast ist irrelevant, wenn der Buchhändler Jeff Besos war, ist es vielleicht doch relevant. Du verstehst die Idee. Alles zusammen soll dein Profil ein Bild erzeugen, eines, dass du kontrollierst. Also erzähl auch hier eine durchgehende, sinnvolle Story.


to be continued

thrive on linkedin – Strategien, Ideen, Maßnahmen

Völlig egal, ob es um einen neuen Job geht, um einen neuen Mitarbeiter, um Kundensuche, Produktverkauf, oder eine Dienstleistung, Linkedin ist auf jeden Fall eine der besten Optionen die wir in nächster Zukunft im B2B und Business-Bereich haben werden. Auf dieser Seite werde ich fortlaufend von meinen Ideen, Strategien und Maßnahmen berichten, die mir geholfen haben, meine Linkedin-Präsenz auszubauen. Ich baue mir hier eine persönliche Präsenz auf, die beschriebenen Maßnahmen zielen also darauf ab. Für Unternehmenspräsenzen mögen andere Regeln gelten.


Dieser Beitrag wird permanent upgedatet, ergänzt und erweitert. Schau also regelmäßig vorbei und nimm die neuesten Ideen, Strategien und Maßnahmen mit, um maximalen Erfolg für deine eigene Präsenz zu erzeugen.
(Leg dir diese Seite als Lesezeichen in die Symbolleiste deines Browsers um regelmäßig zurückzukehren)


Mit Sicherheit der erste Schritt ist der Aufbau eines vernünftigen Profiles. Das ist ein komplexer, dynamischer Prozess. Deshalb gibt es dafür einen eigenen Beitrag: HIER (im Entstehen). Sonst würde das hier ein bisschen unübersichtlich werden.


Eine der wichtigsten Kennziffern, meiner Meinung nach, ist Reichweite und Engagement. Viele Kontakte/ Follower sind bedeutungslos, solange sie nicht interagieren. Damit wäre der erste Tipp: Followerkauf oder andere quick-fix Maßnahmen verbieten sich von selbst. Wenn z.B. Instagram-Accounts 50.000 Follower haben, aber pro Bild nur 20 Reaktionen (likes, shares, comments), was sind die dann wert? Genau, gar nichts. Wir machen hier den klassischen Aufbau eines erfolgreichen, persönlichen Profiles.


Eine gute Maßnahme ( in der Regel ein Beitrag. Artikel haben bei Linkedin weniger organische Reichweite) erzeugt Reichweite und Reaktionen. Stand heute (September 2019) habe ich ein bisschen über 1500 Follower. Klingt nicht viel oder? Aber meine Top-Posts (wie der hier) haben über 5500 Views und über 90 Reaktionen. Die anderen Posts sind immer noch bei 2000, 3000 Views und 50/ 60 Reaktionen. Cool oder?


CONTENT – Posten, posten, posten. Um sichtbar zu sein musst du in erster Linie viel Content erzeugen. Natürlich nicht irgendwelchen Mist. Es soll zu deinem Thema, deiner Dienstleistung, deinem Unternhemen passen. Content bedeutet Inhalt. Also poste Dinge, die für ANDERE interessant sein könnten. Für deine Kunden und Follower hauptsächlich. Linkedin ist eine Business-Plattform. Katzenvideos und halbnackte Mädels werden hier nicht so gerne gesehen.


ERSTE ZEILE – Catch me – Linkedin zeigt im Feed nur die ersten drei Zeilen an. Schreib also hier etwas, dass Leser dazu bringt auf „mehr anzeigen“ zu klicken. Was immer gut funktioniert sind die Klassiker: „Wie Sie in 5 Schritten …“ – „How to – Anleitungen…“ – „Fragen stellen…“ oder stell eine Behauptung auf. Wie z.B. in diesem Post, der innerhalb von ein paar Stunden weit über 1000 Views ging.


ZWEITE ZEILE – Neugierig machen. Anlocken Stufe zwei 🙂 Hier kommt etwas hin, was entweder an der richtigen Stelle umgebrochen wird (also nicht sofort lesbar ist) oder auch wieder Lust auf mehr macht. Wie hier zum Beispiel mit: Wie funktioniert’s? Ganz einfach. 


EMOTICONS  Wir befinden uns auf Social Media. Auch wenn es noch so business-lastig ist, ein bisschenFarbe tut gut. Wie weiter oben schon gesagt, keine Katzenvideos, auch keine bunten Bilder mit tiefschürfenden Sinnsprüchen (ab und an ist das okay, aber dafür gibt es andere Kanäle). Also bleiben noch Emoticons um Beiträge farblich zu untermalen. Ich nutze sehr gerne diesen Finger, der nach Rechts zeigt (wie hier auch) das gibt den Beiträgen auch einen gewissen Wiedererkennungswert und kann druchaus sowas wie ein Markenzeichen werden. Gibt ja noch hunderte davon, such dir einen aus.


HASHTAGS ... sind alle Begriffe, die nach dem „#“ Zeichen kommen. Hier gibt es mehrere Dinge zu beachten. Erstens: Linkedin mag Beiträge mit 3 Hashtags am Liebsten, also nicht übertreiben. Zweitens: Hashtags tauchen sogar in der Adresszeile des Beitrages auf und werden von Google indiziert -> das bedeutet dein Beitrag/ Artikel kann auch außerhalb von Linkedin gefunden werden. Die Hauptsache aber, die du bei der Verwendung von Hashtags beachten musst: Sie sind ein Köder. Sie sollen deine Zielgruppe anlocken, speziell diejenigen, die dir noch nicht folgen. Also denk daran: Köder! …und der muss zum Fisch passen, nicht zum Angler. Wenn du also gerade einen Artikel über Personalsuche mit Charme geschrieben hast, dann ist der Hashtag #personalmitcharme nicht so clever. Danach sucht niemand! Die wissen nicht, dass es diesen Hashtag überhaupt gibt. #personal #hr #recruiting ist hier deutlich sinnvoller. Ansonsten sind hashtags beliebt und wirkungsvoll. Du kannst deinen Lieblingshashtags sogar folgen. Ich habe hier #wghacks mal einen angelegt. Klick auf den Link und dann auf Folgen … Voila.


TAGGING Linkedin unterstützt Name-Taggs im Format @-Name. Das bedeutet, dass du nur das @-Zeichen eingeben musst und die ersten Buchstaben deines Kontaktes und du bekommst Profile deiner Kontakte vorgeschlagen, die du dann anklicken kannst. Der Name und diue Verbindung wird eingefügt und der- oder diejenige benachrichtigt, dass du sie getaggt hast. Sehe praktisch, wenn du die Meinung von bestimmten Personen haben willst, oder deren Aufmerksamkeit. Funktioniert sogar, wenn ihr gar nicht connected seid. Z.B. beim Antworten in einem Kommentar. Hier ist ein ausführlicher Beitrag dazu incl. Diskussion verschiedener Standpunkte zum Thema. Gerade wenn du noch nicht soviele Follower hast, ist Tagging einer wirkungsvolle Möglichkeit, deine Reichweite zu erhöhen.


KURATED CONTENT  – Beiträge die du interessant findest zu teilen ist ganz nett. Aber warum nur teilen? Schreib ein bisschen was dazu, worum es im geteilten Beitrag geht, vielleicht kennst du den Verfasser, sag deine Meinung zum Inahlt. Das alles ist „kuratierter Inhalt.“ Eine elegante Möglichkeit, Content von anderen zu verwenden, zu kommentieren und zur Verfügung zustellen.


FOLLOW ME – and thank me later … Wie lässt sich nun die Zahl deiner Follower steigern? Ganz elegant am Schluss deiner Beiträge. Wenn du fleissig hashtags verwendet hast, andere Nutzer getaggt hast und dein Beitrag geliked, kommentiert, oder geteilt wurde, dann lesen jetzt viele mit, die noch gar nicht mit dir verbunden sind. Eine Chance für mehr Follower. Schreib eine Aufforderung dir zu folgen ans Ende deines Beitrages. CTA – Call to action nennt man sowas. Fordere die „Neuen“ auf dir zu folgen. Mach’s ein bisschen witzig, für mehr Wirkung. Ich schreib immer: Follow me … and thank me later … mit ein paar Emojis.


SHARING IS CARING Ein weiterer CTA. Du willst das deine Beiträge geteilt werden? Dann fordere dazu auf. Verbunden mit dem Hinweis, dass Teilen anderen hilft. Das ist zwar einerseits manipulativ, aber es ist auch wahr. Wenn deine Inhalte wertvoll sind, brauchst du hier kein schlechtes Gewissen zu haben. Je mehr das lesen, umso besser nicht wahr? Deshalb ist die nächste Zeile, die du jedem Post hinzufügst: sharing is caring – teile diesen Beitrag weil ….  du verstehst schon


SSI – SOCIAL SELLING INDEX – Duwillst wissen wo du stehst? Dann schau dir mal deinen SSI an. Hier ist der Link.Der SSi wird heiß diskutiert. Du solltest dir vermutlich kein bein ausreißen, um hier immer besser zu werden, andererseits, ein SSI unter 50 ist auch kein gutes Zeichen. Es gibt auch einen sehr erfolgreichen Post mit vielen Tipps und Hinweisen dazu und der Plan ist, diesen Beitrag mittels updates immer wieder neu zu beleben. Hier gehts zum SSI-Beitrag.


STYLE – Agiere mit Stil. Personaler beispielsweise, die einfach nur Stellenausschreibungen posten, ohne irgendwas dazu zu schreiben, nutzen bei weitem nicht die Möglichkeiten. Hier ist ein heiß diskutierter Beitrag dazu. Menschen reagieren einfach nicht auf herzlos gepostete Links zur Webseite. Das ist das online-Pendant zu hingeworfenem Essen. Friss oder lass es, nicht nett.  Ein guter einleitender Satz, eine witzige Bemerkung, ein bisschen Charme und Stil und schon setzt du dich wohltuend von den copy-paste Postern ab.


COMING SOON – HACKS

 


EXTERNE LINKS – …mag Linkedin nicht so gerne. Beiträge, die von der Plattform wegführen werden weniger unterstützt, bekommen weniger organische Reichweite. Die Lösung hier: Den Link in den ersten Kommentar packen und einen Hinweis auf den Link in den Beitragstext Das funktioniert.


sharing is caring – Diesen Post in Deinem Linkedin Account teilen, damit auch anderer von den Inhalten profitieren können.Ich könnte jetzt hier einen einfachen Social-Share-Button einfügen. Aber du kannst das jetzt besser stimmt’s?

Also, bau einen eigenen Beitrag dafür auf Linkedin. Schreib ein paar persönliche Worte dazu, warum deine Kontakte, Freunde, Follower hierher kommen sollen. Überleg‘ dir ein paar passende Hashtags und tagge ein paar Personen, von denen du denkst, sie könnten Nutzen daraus ziehen. Füge dann den Link hierher ein, entweder oben aus der Adresszeile, oder nutze den hier: XXXXXX. Posten. Fertig. Gut gemacht!


Wenn du neu hier bist und selbst auf Linkedin aktiv bist, folge mir einfach auf Linkedin um keinen Beitrag mehr zu verpassen. Klick einfach links auf die Grafik, komm auf mein Linkein-Profil und klick auf „Folgen“ fertig. Schau dir mein Profil an und lerne mich besser kennen. Hier (Klick hier) findest du alle Beiträge, die ich schon veröffentlicht habe:. Ich freue mich darauf, dich in meinem Netzwerk zu haben. Das wird legendär 🙂


 

Was tun bei Lampenfieber?

Lampenfieber ist weit verbreitet, selbst „alte Hasen“ kennen den Effekt bevor sie eine Bühne betreten. Die Tipps und Tricks zur Bekämpfung von Lampenfieber füllen Bücherregale und Blog-Server. Dabei ist das Bekämpfen an sich nicht besonders clever. Jeder weiß, dass es extrem schwer ist Emotionen zu unterdrücken. Besonders wenn noch andere Faktoren hinzu kommen. Ein Auftritt, eine Rede usw. ist schon Stress genug. Jetzt sollst du auch noch das Zittern der Hände unterdrücken, die Stimme irgendwie fest und bestimmt klingen lassen, das flaue Gefühl im Magen irgendwie los werden? Völlig egal, welche Technik zur Anwendung kommt, völlig egal ob es vielleicht sogar funktioniert, es verbraucht wichtige Ressourcen an Energie und Aufmerksamkeit, die auf der Bühne dringend gebraucht werden. Ist es nicht schon herausfordernd genug seinen Auftritt, sein Timing und seine Inhalte im Griff haben zu müssen? Wie sieht die bessere Lösung aus?

Wenn du in einem Fitness-Studio trainierst weißt du vielleicht was ein Pre-Workout-Booster ist. Kraftsportler nehmen die Booster vor einem anstrengenden Training, um ihre Leistungsbereitschaft zu erhöhen. Darin sind meist Substanzen wie Taurin, (viel) Koffein, Beta-Alanin oder Tyrosin. Diese Substanzen sollen den Körper auf Höchstleistungen vorbereiten. Der Herzschlag steigt, der Sportler ist aufgedreht, es entsteht eine Art Tunnelblick, die Hände zittern.

Kommen dir diese Symptome bekannt vor?

Warum nimmst du die Auswirkungen deines Lampenfiebers nicht als „Pre-Stage-Booster“?

Fachleute nennen diesen Vorgang „Re-Framing“, dabei gibst du, kurz gesagt, einem Ereignis eine neue Bedeutung und nutzt es zu deinen Gunsten. Aus „Lampenfieber“ wird „Pre-Stage-Booster“.

Die Symptome sind nun nicht mehr Zeichen deiner ängstlichen Aufgeregtheit, sondern Zeichen deiner Bereitschaft dein Bestes zu geben. Lass es einfach zu und freue dich über diesen Mechanismus in dir.

Es hilft dir energetischer, dynamischer und lebendiger zu wirken.

Du spürst wie der Motor in dir anspringt, du spürst es in deinem Magen zuerst, dann kribbelt deine Kopfhaut, deine Hände zittern leicht, dein Herzschlag steigt, du scharrst mit den Hufen, wann geht es endlich los? … du bist bereit!

LinkedIn oder Xing? Die ewige Frage, die sich jeder stellt

LinkedIn oder Xing? Diese Frage stellt sich wohl früher oder später jeder, der als Geschäftsmensch in den Sozialen Medien präsent sein will. Bei Portalen wie Facebook, Instagram usw. scheint mir die Antwort offensichtlicher. Das muss einfach jeder selbst entscheiden, ob und wie das zu seinem Auftritt und seinen Absichten passt. Bei LinkedIn und Xing dagegen sieht die Sache ein bisschen anders aus.

Im Unterschied zu klassischen Social Media Portalen, ist eine Präsenz auf mindestens einer Business-Plattform essentiell. Da gibt es auch keine weiteren echten Alternativen. LinkeIn oder Xing, Ende. Im Zweifelsfall entscheidet man sich für eine Doppellösung, wie ich das lange Zeit gemacht habe. Mit offensichtlichen Nachteilen:

  • Die verbundenen Kontakte verteilen sich auf zwei Portale
  • Ältere Nachrichten suche ich jetzt auf zwei Portalen
  • Jeder Post, jede Mitteilung muss zweimal abgesetzt werden, Doppelkontakte sehen ihn doppelt
  • Kommentare, Likes etc. verteilen sich usw.

Bisher war die Aufteilung etwa so: Überwiegend national orientierte User nutzen eher Xing, international ausgerichtete User eher Linkedn. Die Zahlen scheinen das zu untermauern: Xing hat in Deutschland ca. 15 Mio Mitglieder, LinkedIn in Deuschland „nur“ ca. 13 Mio. Dafür ist LinkedIn international mit weit über 500 Mio unschlagbar. (Für international ausgerichte User ist die Diskussion hier zu Ende)

Für mich persönlich hat sich LinkedIn aber auch im deutschsprachigen Bereich in anderer Hinsicht als die bessere Wahl heraus gestellt: Reaktionsfreudigkeit. Natürlich ist das nur mein eigener subjektiver Blick auf mein eigenes begrenztes Netzwerk. Aber die Anzahl der Reaktionen auf Artikel, Beiträge, ja selbst auf geteilte Beiträge ist bei LinkedIn deutlich höher als bei Xing. (Eine Einschätzung, die auch von Bekannten, Freunden und Geschäftspartnern geteilt wird)

Während des parallen Betriebes beider Portale war ich mit ich je ca. 500 Kontakten verbunden. Bei einem identischen Posting in LinkeIn und Xing hatte ich bei Xing eine Einzige, manchmal gar keine Reaktion, während auf LinkedIn zeitgleich 10 oder mehr Reaktionen in Form von Kommentaren, Likes, geteilten Beiträgen oder sogar persönlichen Nachrichten kamen. Genau die Art von Reaktion, weshalb wir alle doch überhaupt Beiträge und Artikel schreiben oder?

Für mich ist die Entscheidung jetzt klar: LinkedIn. Einziger Wermutstropfen: Die deutlich höheren Beiträge für Premiummitgliedschaften als bei Xing. Für’s Erste kann ich aber bei LinkedIn ganz gut mit den Möglichkeiten meines Basis-Accounts leben. (Für Job-Sucher mag sich das Ganze nochmal anders darstellen, dass trifft aber für mich nicht zu)

Eine weitere sujektive Wahrnehmung: LinkedIn scheint mir insgesamt professioneller zu sein. Sowohl in der Auswahl der  Themen der Beiträge, als auch in Qualität und Niveau der Antworten und Diskussionen. Das mag auch der Struktur meines Netzwerkes geschuldet sein, aber die interessanteren Diskussionen, Videos und Beiträge finde ich persönlich meistens auf LinkedIn.

Im direkten Vergleich auf Google-Trends wird Xing in Deutschland zwar immer noch öfter gesucht als LinkedIn, aber das ist vermutlich auch der Nutzung von Xing als nationales Stellenportal geschuldet. Für businessorientierte Mitmenschen bleibt meine Entscheidung: LinkedIn.